Großes Konzert | L'Art du chantre médiéval - Ensemble Gilles Binchois
Festival "Voix et Route Romane"
Großes Konzert | L'Art du chantre médiéval - Ensemble Gilles Binchois Reservieren
Sa. 05 Sept. 2026 von 18:00 bis 19:30
2026-09-05 18:00:00 2026-09-05 19:30:00 Europe/Paris Großes Konzert | L'Art du chantre médiéval - Ensemble Gilles Binchois Reservierungen am : https://www.billetweb.fr/grand-concert-ensemble-4-titre-concert-nom-de-lensemble-ville-jour-h -- Les Cantigas de Santa Maria sont un monument de la musique médiévale. Écrites sous le règne d’Alfonsio El Sabio (1212-1284), roi de Castille et de León et commanditaire de l’ouvrage, ces chansons composées en galaïco-portugais constituent un des plus importants recueils de la littérature médiévale en Occident. Elles sont le témoignage des métissages culturels profonds de la culture arabo-andalouse et de leur raffinement. Les 427 chansons monodiques sont dédiées à la Vierge Marie et relatent pour la plupart un miracle accompli par ses soins. Parmi les quatre manuscrits par lesquels elles nous sont parvenues, l’un d’eux contient quantité d’illustrations représentant des instrumentistes, orientaux et occidentaux, nous apportant ainsi des informations précieuses sur la pratique instrumentale et la lutherie de l’époque. Pour ce nouveau projet, l’ensemble Céladon s’est appuyé sur les transcriptions de la monumentale éditée par Walter Mettmann en 1981, en regard avec les manuscrits disponibl… Eglise Saint-Jacques, Feldbach Festival Voix et Route Romane
Zeitzone : Europe/Paris

L’art du chantre médiéval
Zurück zu den Wurzeln

Ausgehend von der gesungenen Rezitation der lateinischen Texte der Liturgie nimmt der Gesang der Alten Kirche die Form einer Melodie mit freiem Rhythmus an, die verziert und mit voller Stimme vorgetragen wird. Der gregorianische Gesang passt sich der Länge des menschlichen Atems an, er stellt die Beziehung des Menschen zur Gottheit her, eine Beziehung, die tief in seiner Natur verankert ist.

Ab dem Jahr 1000 inspirierte die Praxis dieser besonderen Vokalität die Sänger und Komponisten in den Klöstern und Kathedralen. Sie bereicherten so die antiken westlichen Liturgien durch eine poetische und musikalische Produktion und durch polyphone Techniken, deren erste ambitionierte Zeugnisse in England und Nordfrankreich im 11. Jahrhundert zu finden sind.

Das 12. Jahrhundert ist in Frankreich eine Zeit unglaublich modernen musikalischen Schaffens, sowohl auf monodischer als auch auf polyphoner Ebene, aber auch im Bereich der Poesie. Man nannte diese neue Faktur „Nova Cantica“; die daraus hervorgehenden Werke erreichten in der Beziehung zwischen Text und Musik Spitzenleistungen. Es ist das Jahrhundert, in dem die ästhetische Verankerung der westlichen Musikkunst wirklich etabliert wird.

Im 13. Jahrhundert wurde die Polyphonie immer wichtiger, insbesondere durch neue Formen wie die Motette, in der oft mehrere Texte gleichzeitig zu hören sind.

Dieses Konzert stellt Musik verschiedenster Stile und Formen gegenüber, die weit über die Zeit verteilt sind und die alle in ihrem eigenen Ausdruck versuchen, die Intensität ihres Gebets zu bezeugen. Es entspricht auch dem Wunsch, diese Schätze, die seit Jahrhunderten in Vergessenheit geraten sind, wieder zum Leben zu erwecken.

 

Ensemble Gilles Binchois

Seit seiner Gründung im Jahr 1979 hat sich das Ensemble Gilles Binchois unter der Leitung von Dominique Vellard bemüht, eine ganze Epoche der Musikgeschichte zu entdecken, zu erschließen, zu zähmen, manchmal zu enthüllen und zur Geltung zu bringen, die in Konzerten, in der Diskografie und im Musikstudium an Konservatorien noch nicht den ihr gebührenden Platz eingenommen hatte.

Das Ensemble hört nicht auf, das Repertoire des Mittelalters und der Renaissance neu aufzurollen, es im Lichte neuer Entdeckungen und eines neuen Verständnisses der oft komplexen und ungenauen Notenschrift anzugehen, es macht es sich zu eigen und erweckt es zum Leben. Mehr als vier Jahrzehnte der Vertrautheit mit dem alten Repertoire haben Interpretationen geprägt, deren Aufnahmen im Laufe der Jahre bei zahlreichen Professoren und Musikwissenschaftlern an Universitäten auf der ganzen Welt weiterhin als Referenz gelten.

Das Ensemble wird weiterhin von einem starken Appetit auf Entdeckungen und geteilte musikalische Freude angetrieben und ist bestrebt, mit seinen Projekten die Gegenwart mit dem Reichtum unserer musikalischen Vergangenheit zu nähren.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Distribution

Anne Delafosse (Stimme), Anne-Marie Lablaude (Stimme), Dominique Vellard (Stimme und Leitung), Cyprien Sadek (Stimme)

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Veranstaltungsort
Veranstalter
Festival Voix et Route Romane
23 boulevard de Lyon, 67000, Strasbourg, France
0950601393