Großes Konzert | L'Art du chantre médiéval - Ensemble Gilles Binchois
Festival "Voix et Route Romane"
Großes Konzert | L'Art du chantre médiéval - Ensemble Gilles Binchois Reservieren
So. 13 Sept. 2026 von 18:00 bis 19:30
2026-09-13 18:00:00 2026-09-13 19:30:00 Europe/Paris Großes Konzert | L'Art du chantre médiéval - Ensemble Gilles Binchois Reservierungen am : https://www.billetweb.fr/grand-concert-ensemble-7-titre-concert-nom-de-lensemble-ville-jour-h -- L’Ensemble Irini renoue avec ses origines en revenant vers le répertoire marial du Moyen-Âge. Loin d’une image désincarnée et diaphane, c’est au contraire l’image de saintes bacchantes qu’invictæ convoque. Ces invaincues emmènent les spectateurs dans un ailleurs, un Moyen-Âge onirique, habité et possédé par des femmes qui jouent, qui bougent, qui dansent, sans frontières, sans corsets, sans académisme. Pour sa première création pluridisciplinaire, Irini invite la danseuse et chorégraphe Faustine Aziyadé qui tisse un lien spatial avec le public et fait naître des tableaux avec les chanteuses : celles-ci, tout en chantant Hildegarde de Bingen, Pérotin, le manuscrit de Chypre, Gautier de Coinci, le livre vermeil de Montserrat ou encore Sainte Kassia de Constantinople, utilisent leurs corps comme percussions, dessinent un langage parallèle à la musique qui vient dire en chairs l’amour transcendantal pour la “reine des cieux” et ses “entrailles bénies”. Invictæ est une ode à la liberté de… Église Saint-Léger, Guebwiller Festival Voix et Route Romane
Zeitzone : Europe/Paris

L’art du chantre médiéval
Zurück zu den Wurzeln

Ausgehend von der gesungenen Rezitation der lateinischen Texte der Liturgie nimmt der Gesang der Alten Kirche die Form einer Melodie mit freiem Rhythmus an, die verziert und mit voller Stimme vorgetragen wird. Der gregorianische Gesang passt sich der Länge des menschlichen Atems an, er stellt die Beziehung des Menschen zur Gottheit her, eine Beziehung, die tief in seiner Natur verankert ist.

Ab dem Jahr 1000 inspirierte die Praxis dieser besonderen Vokalität die Sänger und Komponisten in den Klöstern und Kathedralen. Sie bereicherten so die antiken westlichen Liturgien durch eine poetische und musikalische Produktion und durch polyphone Techniken, deren erste ambitionierte Zeugnisse in England und Nordfrankreich im 11. Jahrhundert zu finden sind.

Das 12. Jahrhundert ist in Frankreich eine Zeit unglaublich modernen musikalischen Schaffens, sowohl auf monodischer als auch auf polyphoner Ebene, aber auch im Bereich der Poesie. Man nannte diese neue Faktur „Nova Cantica“; die daraus hervorgehenden Werke erreichten in der Beziehung zwischen Text und Musik Spitzenleistungen. Es ist das Jahrhundert, in dem die ästhetische Verankerung der westlichen Musikkunst wirklich etabliert wird.

Im 13. Jahrhundert wurde die Polyphonie immer wichtiger, insbesondere durch neue Formen wie die Motette, in der oft mehrere Texte gleichzeitig zu hören sind.

Dieses Konzert stellt Musik verschiedenster Stile und Formen gegenüber, die weit über die Zeit verteilt sind und die alle in ihrem eigenen Ausdruck versuchen, die Intensität ihres Gebets zu bezeugen. Es entspricht auch dem Wunsch, diese Schätze, die seit Jahrhunderten in Vergessenheit geraten sind, wieder zum Leben zu erwecken.

 

Ensemble Gilles Binchois

Seit seiner Gründung im Jahr 1979 hat sich das Ensemble Gilles Binchois unter der Leitung von Dominique Vellard bemüht, eine ganze Epoche der Musikgeschichte zu entdecken, zu erschließen, zu zähmen, manchmal zu enthüllen und zur Geltung zu bringen, die in Konzerten, in der Diskografie und im Musikstudium an Konservatorien noch nicht den ihr gebührenden Platz eingenommen hatte.

Das Ensemble hört nicht auf, das Repertoire des Mittelalters und der Renaissance neu aufzurollen, es im Lichte neuer Entdeckungen und eines neuen Verständnisses der oft komplexen und ungenauen Notenschrift anzugehen, es macht es sich zu eigen und erweckt es zum Leben. Mehr als vier Jahrzehnte der Vertrautheit mit dem alten Repertoire haben Interpretationen geprägt, deren Aufnahmen im Laufe der Jahre bei zahlreichen Professoren und Musikwissenschaftlern an Universitäten auf der ganzen Welt weiterhin als Referenz gelten.

Das Ensemble wird weiterhin von einem starken Appetit auf Entdeckungen und geteilte musikalische Freude angetrieben und ist bestrebt, mit seinen Projekten die Gegenwart mit dem Reichtum unserer musikalischen Vergangenheit zu nähren.
Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

Distribution

Anne Delafosse (Stimme), Anne-Marie Lablaude (Stimme), Dominique Vellard (Stimme und Leitung), Cyprien Sadek (Stimme)

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Veranstalter
Festival Voix et Route Romane
23 boulevard de Lyon, 67000, Strasbourg, France
0950601393